Der Winter ist mit viel Schnee da!

Hundepfoten
Gesalzene Strassen sollten mit Hundepfoten möglichst gemieden werden. Wenn das nicht geht, müssen die Pfoten spätestens nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser gespühlt werden. Dazu eignet sich ein Eimer, wo die Pfoten nacheinander eingetaucht werden können. Als Pflege für die Pfoten verwende ich seit Jahren den EM-Pfotenschutz (Vaseline schützt zwar vor Schneeknöllchen, pflegt aber nicht). Bei Hunden mit vielen Haaren zwischen den Zehen hilft es, die Haare zu kürzen. Je älter der Hund, desto länger sind oftmals die Haare an den Pfoten und desto schlechter ist die Durchblutung, so bilden sich viel schneller schmerzende Schneebällchen unter den Füssen.

Lieber Wasser dabei haben als Schnee fressen
Auch im Winter können Hunde unterwegs durstig. sein. Deshalb im Winter ebenfalls immer Wasser mitnehmen, damit der Hund gegen den Durst nicht Schnee zu fressen braucht. Das hat ab einer gewissen Menge Schnee einen ziemlich schlimmen Durchfall zur Folge

Schnee frisst keinen Kot!
Viele Hundehaltende lassen im Schnee die Hinterlassenschaft ihres Hundes liegen, da sie wahrscheinlich immer noch der Meinung sind, der Schnee werde die Häufchen auf magische Weise verschlucken. Dem ist nicht so! Nur nebenbei bemerkt: Laut Hundegesetzt des Kantons Bern, muss der Kot überall, auch im tiefsten Wald oder wenn es niemand gesehen hat, beseitigt werden.

Keiner zu gross einen Mantel zu tragen
Hunde, die keine Unterwolle haben, bitte vor der Kälte schützen. Wenn ich an den Rhodesian Ridgeback denke, der gerade in unseren Breitengraden wieder in Mode gekommen ist und oftmals fast das ganze Jahr über friert, ausser Juli und August, dann bin ich immer froh zu sehen, wenn sich die Leute trauen, ihrem grossen Hund einen Mantel anzuziehen. Frieren ist ein grosser Stressor!
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Lesenswert

Artikel in "Die Zeit":

Armer Hund! Was hat der Mensch aus seinem besten Freund gemacht?
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Es ist Herbst geworden

Die Jagd beginnt im Kanton Bern am 1. Oktober und endet am 15. November. Jagdtage sind Montag, Mittwoch und Samstag. Am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag darf das Wild ruhen. Mit Hunden, die auf Schusslärm reagieren, sollten Sie den Wald an den Jagdtagen meiden und sie an den anderen Tagen im Wald an der Leine führen, da das Wild durch die Jäger oftmals bereits sehr bewegt ist und keinensfalls durch Hunde zusätzlich gestresst werden sollte.
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Infoanlass im Rahmen der Berner Aktionstage psychische Gesundheit
zum Projekt

Ich komme mit!

Samstag, 14. Oktober 2017
Details und Anmeldung zum Anlass:
www.johtin.ch